Vom Notruf bis zur Alarmierung

Wenn Sie den Notruf 112 im Notfall wählen, werden sie mit der Regionalleitstelle Braunschweig-Peine-Wolfenbüttel verbunden. Ausnahme sind die Gemeinden Sehlde und Haverlah: da diese die Ortsvorwahl von Salzgitter haben, werden Anrufer aus diesen Gemeinden mit der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr der Stadt Salzgitter verbunden.

Im Fall, dass der Notruf in Salzgitter eingeht, wird die Regionalleitstelle Braunschweig-Peine-Wolfenbüttel über eine Standleitung über den Einsatz informiert, da die Regionalleitstelle Braunschweig-Peine-Wolfenbüttel für die Alarmierung der Fw-Einsatzkräfte in der Samtgemeinde Baddeckenstedt zuständig ist.

Anders herum wird die Feuerwehr-/Rettungsleitstelle Salzgitter von der Regionalleitstelle Braunschweig-Peine-Wolfenbüttel informiert, wenn Einsätze des Rettungsdienstes innerhalb der Samtgemeinde erforderlich sind.
Basis ist hier eine vertragliche Regelung zwischen dem Landkreis Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter.

Aufgrund der Meldung, die der Leitstellen-Disponent vom Anrufer erhält, muss er Lage einschätzen und entscheiden, welche Einsatzkräfte erforderlich sind. Dabei helfen ihm Alarm- und Ausrückpläne.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, die Einsatzkräfte zu alarmieren :

1.) stille Alarmierung
2.) laute Alarmierung

Bei der stillen Alarmierung werden die Feuerwehr-Einsatzkräfte über Funkmeldeempfänger alarmiert.
----- Die stille Alarmierung hat den Vorteil, nur bestimmte Einsatzkräfte zu alarmieren
Bei der lauten Alarmierung wird die Sirene ausgelöst.
----  Die laute Alarmierung hat den Vorteil viele Einsatzkräfte im Ort zu alarmieren

Nachdem die Feuerwehr-Angehörigen am Gerätehaus sind, wird die Einsatzbereitschaft hergestellt und nach Rückfrage in der Leitstelle zur Einsatzstelle ausgerückt.